Der internationale Rotkreuzverband (IFRC) wird im Februar seine Unterstützung beim Wiederaufbau nach dem Hochwasser in Nordkorea planmäßig einstellen.
Das US-amerikanische Radio Free Asia (RFA) berichtete unter Berufung auf das Rote Kreuz, dass die im September 2018 aufgenommenen Arbeiten in den Provinzen Süd- und Nord-Hwanghae am 14. Februar zu Ende gingen. Für das Projekt seien 390.000 Dollar eingesetzt worden.
Im Hochwassergebiet seien wasserdichte Stoffe, Hygieneprodukte, Wasserflaschen sowie Küchenutensilien verteilt worden. Schätzungsweise rund 250.000 nordkoreanische Bürger hätten davon profitiert.
Bei schweren Niederschlägen Ende August kamen in der dortigen Region 79 Menschen ums Leben. 70 gingen vermisst. Insgesamt 10.000 Nordkoreaner wurden Opfer der Überschwemmungen.