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Internationales

Tokio bedauert Moons Äußerung zu Zwangsarbeit auf Neujahrspressekonferenz

Write: 2019-01-11 14:16:23Update: 2019-01-11 16:17:50

Tokio bedauert Moons Äußerung zu Zwangsarbeit auf Neujahrspressekonferenz

Photo : YONHAP News

Die japanische Regierung hat die Äußerung von Südkoreas Präsident Moon Jae-in zur Zwangsarbeit auf der gestrigen Neujahrspressekonferenz bedauert.

Moon hatte gesagt, dass Japan eine demütigere Haltung zu Vergangenheitsfragen haben und Südkoreas Gerichtsurteile zur Zwangsarbeit zur japanischen Kolonialzeit respektieren sollte.

Der japanische Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga sagte am Freitag vor der Presse, dass Moons Bemerkung sehr bedauerlich sei. Damit wolle Südkorea Schuld von sich weisen.

Als Südkoreas Oberster Gerichtshof letztes Jahr das Urteil (für die Entschädigung von Zwangsarbeitern) endgültig gefällt habe, habe ein Verstoß gegen das Abkommen zwischen Seoul und Tokio über Ansprüche durch Südkorea stattgefunden. Südkorea sei selbstverständlich dafür verantwortlich, die Verletzung des Abkommens zu überprüfen und die Verantwortung hierfür zu tragen. Jedoch habe die südkoreanische Regierung bisher keine konkreten Maßnahmen ergriffen, hieß es.

Suga forderte Südkorea auf, die Forderung Japans nach bilateralen Diskussionen über die Angelegenheit zu akzeptieren. Er sagte jedoch nicht, welche konkreten Gegenmaßnahmen Japan noch treffen will.

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