Die Oberste Staatsanwaltschaft entscheidet heute über eine Bestrafung eines Kollegen, der als Sonderinspektor im Präsidialamt vertrauliche Informationen weitergegeben haben soll.
Kim Tae-woo war im November zur Staatsanwaltschaft zurückgekehrt, nachdem das Präsidialamt Ungereimtheiten entdeckt und Ermittlungen gegen ihn beantragt hatte.
Daraufhin prüfte die Abteilung für Inspektionen der Obersten Staatsanwaltschaft die Anschuldigungen und empfahl dem Disziplinarausschuss eine schwere Strafe auf einem Niveau, das auch eine Entlassung bedeuten könnte.
Kim soll falsche Informationen an die Medien und vertrauliche Informationen aus dem Präsidialamt an Bekannte weitergegeben haben.
Auch soll er mit Gefälligkeiten gegen das Anti-Bestechungsgesetz verstoßen und sich in polizeiliche Ermittlungen gegen einen Bekannten wegen eines Bestechungsvorwurfs eingemischt haben.