Bürgerorganisationen haben eine Pressekonferenz gegeben, um die sexuelle Gewalt im Sportbereich zu bekämpfen.
Anlass war die Enthüllung durch die Olympiasiegerin im Shorttrack Shim Suk-hee, dass sie von ihrem früheren Trainer Cho Jae-beom mehrmals vergewaltigt worden war.
Der Chef eines Vereins junger Eissportler, Yeo Jun-hyung, teilte auf der Pressekonferenz mit, dass es neben Shim fünf bis sechs weitere Opfer solcher Fälle gebe.
Die Bürgergruppen gingen davon aus, dass Shims Fall auf ein strukturelles Problem des Sportbereichs zurückzuführen sei. Es handele sich um ein im Sportbereich weit verbreitetes Kartell des Schweigens.
Sie betonten, dass sich auch im Sportbereich die MeToo-Kampagne ausbreiten sollte, damit es zu keinen weiteren Fällen sexueller Gewalt komme.