Die im Zuge der Dieselaffäre angeklagten früheren und amtierenden Manager und Mitarbeiter von BMW Korea sind zu Haftstrafen verurteilt worden.
Das Bezirksgericht Seoul Zentral verhängte am Donnerstag gegen sechs BMW-Manager und Mitarbeiter wegen des Vorwurfs der Abgasmanipulation Haftstrafen von acht bis zehn Monaten.
Drei von ihnen erhielten eine Bewährungsstrafe, während die anderen drei auf der Stelle festgenommen wurden.
BMW Korea wurde ebenfalls schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe in Höhe von 14,5 Milliarden Won (13 Millionen Dollar) verurteilt.
BMW Korea wurde wegen des Verdachts angeklagt, seit 2011 die Ergebnisse von Abgastests manipuliert zu haben und unter falschen Voraussetzungen 29.000 Autos nach Südkorea geliefert zu haben.