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Gericht genehmigt Beschlagnahme von Vermögen von Nippon Steel in Korea

Write: 2019-01-09 08:40:35Update: 2019-01-09 16:34:42

Gericht genehmigt Beschlagnahme von Vermögen von Nippon Steel in Korea

Photo : YONHAP News

Ein Gericht hat einen Antrag von Klägern in einer Entschädigungsklage wegen Zwangsarbeit zur japanischen Kolonialzeit genehmigt, Vermögen der japanischen Firma Nippon Steel & Sumitomo Metal Corporation in Südkorea zu beschlagnahmen.

Wie am Dienstag bekannt wurde, habe das Bezirksgericht Daegu am 3. Januar entschieden, 81.075 Aktien im Besitz von Nippon Steel von PNR, einer Gemeinschaftsfirma mit dem koreanischen Stahlhersteller Posco, zu konfiszieren. Derzeit ist das Zustellungsverfahren in Gang. Der Wert der Aktien wird auf 400 Millionen Won (357.000 Dollar) geschätzt.

Der Beschlagnahmebeschluss wird erst nach der Zustellung relevanter Dokumente an PNR wirksam. Dann darf Nippon Steel die betroffenen Aktien weder verkaufen noch übergeben.

Der Oberste Gerichtshof in Südkorea hatte Ende Oktober geurteilt, dass das japanische Unternehmen vier Klägern, Opfern der Zwangsarbeit, jeweils 100 Millionen Won (89.200 Dollar) zahlen müsse. Nippon Steel ging jedoch auf Versuche der Kontaktaufnahme der Vertreter der Opfer nicht ein.

Zwei von den Klägern beantragten am 31. Dezember, Aktien von PNR zu beschlagnahmen.

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