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Internationales

Abe äußert Bedauern über beantragte Beschlagnahme von Vermögen wegen Zwangsarbeit

Write: 2019-01-07 09:04:26Update: 2019-01-07 09:45:25

Abe äußert Bedauern über beantragte Beschlagnahme von Vermögen wegen Zwangsarbeit

Photo : YONHAP News

Der japanische Premierminister Shinzo Abe hat Bedauern über einen Beschluss zur Vermögensbeschlagnahme im Streit um Zwangsarbeit zur Kolonialzeit geäußert.

Den Antrag auf die Beschlagnahme von Vermögen einer japanischen Firma bezeichnete er in einem NHK-Debattenprogramm am Sonntag als sehr bedauerlich. Die Regierung nehme dies ernst.

Eine Gruppe früherer Zwangsarbeiter hatte zu Jahresende eine Zwangsvollstreckung beantragt, damit Vermögenswerte von Nippon Steel & Sumitomo Metal Corporation in Südkorea beschlagnahmt werden. Das Unternehmen hat auf das Urteil des südkoreanischen Obersten Gerichts nicht reagiert, den Opfern der Zwangsarbeit eine Entschädigung zu zahlen.

Abe bezeichnete das Gerichtsurteil in Südkorea als undenkbar gemäß dem Völkerrecht und kündigte konkrete Gegenmaßnahmen an.

Japanische Medien gehen davon aus, dass die Einschaltung des Internationalen Gerichtshofs zu den Maßnahmen zählen werde.

Abe wiederholte auch Tokios bisherige Behauptung, dass die Entschädigungsfrage mit dem Abkommen von 1965 zwischen Südkorea und Japan über Ansprüche vollständig und endgültig geklärt sei.

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