Nach dem Ergebnis einer Umfrage wird Diskriminierung aufgrund des Bildungsstands als die schwerwiegendste Form der Diskriminierung betrachtet.
33 Prozent der Befragten betrachten die Diskriminierung wegen der besuchten Schule oder Universität als am schwerwiegendsten.
Das ergab eine Meinungsumfrage zur Diskriminierung, die KBS anlässlich des neuen Jahres durchführen ließ.
Dahinter folgten die Diskriminierung aufgrund einer Behinderung, des Alters und des Geschlechts.
Zwei von zehn Befragten haben selbst Hass oder Diskriminierung erlebt. In den häufigsten Fällen war dies eine Diskriminierung wegen des Geschlechts, von den betroffenen Frauen hatten dies 60 Prozent erlebt.
41 Prozent der betroffenen Männer gaben an, aufgrund des Bildungsstands oder der besuchten Schule oder Universität ausgegrenzt worden zu sein.
Drei Viertel der Befragten meinten, dass die Diskriminierung wegen des Bildungsstandes für eine große oder sehr große Differenz beim Lohnniveau sorge.
Vier von zehn Befragten nannten „Fake News durch Internet und SNS“ als wichtigen Grund für die Verbreitung von Hass. 64 Prozent stimmten zu, dass ein Gesetz für ein Verbot der Diskriminierung erforderlich sei.
Hankook Research befragte im Auftrag von KBS am 18. und 19. Dezember landesweit 1.000 Erwachsene am Telefon. Das Konfidenzniveau wird mit 95 Prozent angegeben, die Fehlerrate mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten.