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Nationales

Persönliche Daten von rund 1.000 nordkoreanischen Flüchtlingen entwendet

Write: 2018-12-29 15:33:47Update: 2018-12-29 16:05:08

Die persönlichen Daten von rund 1.000 nordkoreanischen Flüchtlingen in der südkoreanischen Provinz Nord-Gyeongsang sind nach einem Hacker-Angriff durchgesickert worden.

Dies gab das Vereinigungsministerium am Freitag bekannt.

Demnach wurden die Namen, Geburtsdaten und Adressen von insgesamt 997 Nordkoreanern von einem Computer entwendet, der mit einem Virus infiziert war.

Der Computer befand sich in einem staatlich geführten Hanawon Center, das für die Integrierung und Unterstützung von nordkoreanischen Flüchtlingen in die südkoreanische Gesellschaft zuständig ist.

Es handelt sich um den ersten schwerwiegenden Hacker-Angriff gegen nordkoreanische Flüchtlinge in Südkorea.

Derzeit werde eine Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführt, um den Täter und die Hintergründe der Tat ausfindig zu machen.

Die Regierung plant, die Datenspeicher in den Hana Center ab kommendem Jahr vom Internet zu trennen, um künftige Hackerangriffe zu verhindern.

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