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Internationales

Bericht: Japans Premier ordnet offenbar Veröffentlichung umstrittenen Videomaterials an

Write: 2018-12-29 12:23:48Update: 2018-12-29 14:37:20

Bericht: Japans Premier ordnet offenbar Veröffentlichung umstrittenen Videomaterials an

Photo : KBS News

Im Zuge des aktuellen Radarstreits zwischen Südkorea und Japan hat offenbar Japans Ministerpräsident Shinzo Abe die Veröffentlichung eines umstrittenen Videomitschnitts angeordnet.

Berichten der japanischen Tageszeitungen Sankei, Mainichi und Tokyo Shimbun zufolge berief Abe seinen Verteidigungsminister Takeshi Iwaya am Donnerstag informell in sein Büro und ordnete die Veröffentlichung des entsprechenden Videos an.

Am Freitag lud das japanische Verteidigungsministerium auf seiner Website und auf YouTube ein Video hoch, um seine Behauptung zu unterstreichen, dass ein Kriegsschiff der südkoreanischen Marine letzte Woche sein Feuerleitradar auf ein japanisches Patrouillenflugzeug gerichtet habe.

Die Tageszeitung Tokyo Shimbun schrieb, der Schritt werde Südkoreas Protest verstärken und der Verteidigungsminister sei daher zunächst behutsam bezüglich einer Veröffentlichung der Aufnahmen gewesen. Dies habe sich jedoch auf Anordnung des Premierministers geändert.

Das südkoreanische Verteidigungsministerium protestierte gegen die Veröffentlichung des 13-minütigen Videoclips. Das Video beweise keineswegs die Behauptung Tokios, wonach ein südkoreanischer Zerstörer sein Feuerleitradar auf ein japanisches Patrouillenflugzeug gerichtet haben soll.

Das südkoreanische Kriegsschiff Gwangaeto der Große habe lediglich eine normale Rettungsaktion durchgeführt, um ein nordkoreanisches Schiff zu retten und setzte sein Radar nicht gegen Japan ein.

Wie aus informierten Kreisen verlautete, würde auch laut einigen japanischen Experten das Video nicht als Beweis ausreichen, um die Behauptung Tokios zu stützen.

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