Südkorea und Japan haben eine Videokonferenz auf Arbeitsebene wegen des Streits über ein Radar der südkoreanischen Marine abgehalten.
Japan behauptet, dass ein südkoreanischer Zerstörer letzte Woche ein Feuerleitradar gegen ein japanisches Aufklärungsflugzeug gerichtet habe. Seoul erläuterte, dass der Zerstörer für die Suche nach einem havarierten nordkoreanischen Boot Radare eingesetzt habe.
Laut dem südkoreanischen Verteidigungsministerium nahmen der Generalmajor des südkoreanischen Heeres Kim Jeong-yu und Hidehiro Ikematsu vom japanischen Joint Staff Office an der Sitzung am Donnerstag teil.
Beide Seiten hätten Fakten festgestellt, um Missverständnisse zu beheben, und Meinungen über die technische Analyse ausgetauscht.
Die Sitzung sei in einer freundlichen und aufrichtigen Stimmung erfolgt. Beide Seiten hätten vereinbart, Diskussionen auf Arbeitsebene über die Angelegenheit fortzusetzen, hieß es.