Die Gewerkschaft von Seoul Metro, dem Betreiber der U-Bahnlinien 1 bis 8 in Seoul, und das Management haben eine dramatische Einigung bei ihren Tarifverhandlungen erreicht.
Damit konnte ein für Donnerstag vorgesehener Generalstreik abgewendet werden.
Die Gewerkschaft und die Geschäftsführung von Seoul Metro begannen um 15 Uhr am Mittwoch Marathonverhandlungen und konnten am Donnerstagmorgen eine vorläufige Einigung unterzeichnen.
Vereinbart wurde eine Lohnerhöhung von 2,6 Prozent. Beide Seiten wollen zudem der Regierung gemeinsam Verbesserungen des Wage Peak-Systems, ein System für eine Lohnobergrenze, vorschlagen.
Nach dem Beginn der Tarifverhandlungen am 16. Oktober konnten beide Seiten ihre Differenzen nicht abbauen. Die Gewerkschaft forderte 7,1 Prozent mehr Lohn. Daher beschloss sie nach einer Abstimmung vom 10. bis 13. Dezember, in einen Streik zu treten.