Die Hochschulen in Südkorea dürfen nächstes Jahr ihre Studiengebühr um bis zu 2,25 Prozent erhöhen.
Das gab das Bildungsministerium bekannt.
Gesetzlich darf die Steigerung der Studiengebühr das 1,5-Fache des durchschnittlichen Anstiegs der Verbraucherpreise in den drei unmittelbar vorausgegangenen Jahren nicht übertreffen.
Die durchschnittliche Inflationsrate in den letzten drei Jahren betrug 1,5 Prozent, demnach wurde die Obergrenze für die Anhebung der Studiengebühr im kommenden Jahr auf 2,25 Prozent festgesetzt.
Damit übertrifft die Obergrenze erstmals seit 2015 wieder die Zwei-Prozent-Marke.
Das Bildungsministerium teilte mit, Bemühungen um die Entlastung bei der Studiengebühr fortsetzen zu wollen. Das Ressort will Hochschulen, die nächstes Jahr die Studiengebühr einfrieren oder senken, Stipendien im Wert von 400 Milliarden Won (356 Millionen Dollar) gewähren.