Nach einem Tsunami in Indonesien sind über 200 Menschen ums Leben gekommen und mehrere Hundert wurden verletzt.
Am Samstagabend (Ortszeit), einen Tag nach dem Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau, ereignete sich ein Tsunami in der Nähe der Sunda-Straße. Drei Meter hohe Flutwellen trafen auf die Küsten der Inseln Sumatra und Java.
Laut der indonesischen Katastrophenschutzbehörde kamen nach dem bisherigen Stand 222 Menschen ums Leben. Über 840 Menschen wurden verletzt, 28 gelten als vermisst.
Die Behörde geht davon aus, dass ein Erdrutsch im Meer nach dem Vulkanausbruch zu dem Tsunami geführt habe.
Unter den Todesopfern und Verletzten befindet sich kein Südkoreaner. Laut dem südkoreanischen Außenministerium brachten sich alle sieben in Indonesien lebenden Koreaner, die in das Katastrophengebiet gereist waren, in Sicherheit.