US-Sicherheitsfachleute rechnen damit, dass sich der Rücktritt von Verteidigungsminister James Mattis nur begrenzt auf das Bündnis zwischen den USA und Nordkorea sowie die Nordkoreapolitik der Trump-Regierung auswirken wird.
Das berichtete der US-Sender "Radio Free Asia" unter Berufung auf den ehemaligen Sicherheitskoordinator im Weißen Haus Gary Samore, dem Mitglied des Forschungsinstituts Land Bruce Bennett und Robert Carlin vom Institut für Interantionale Sicherheit und Zusammenarbeit an der Universität Stanford.
Der Sicherheitsberater für den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, Samore, sagte, Mattis sei aufgrund der Entscheidung für den Abzug von US-Soldaten aus Syrien zurückgetreten. Dies würde die Bündnisbeziehungen mit Südkorea und die US-Nordkoreapolitik nicht direkt beeinflussen. Er geht allerdings davon aus, dass Trump von Südkorea nun eine höhere Kostenbeteiligung für die Stationierung der US-Soldaten in Südkorea einfordern könnte.