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Nationales

Zwangsarbeiter zur Kolonialzeit verklagen Regierung wegen Entschädigung

Write: 2018-12-21 09:01:20Update: 2018-12-21 10:39:08

Zwangsarbeiter zur Kolonialzeit verklagen Regierung wegen Entschädigung

Photo : YONHAP News

Eine Gruppe von Opfern der Zwangsarbeit zur japanischen Kolonialzeit und Hinterbliebenen hat die südkoreanische Regierung auf eine Entschädigung verklagt.

Sie fordern, dass die Regierung 300 Millionen Dollar Hilfe, die Japan im Rahmen des Vertrags zur Normalisierung der Beziehungen von 1965 Südkorea zur Verfügung gestellt hatte, den Opfern der Zwangsarbeit zurückgeben soll.

Die Klägergruppe des Vereins für die Opfer des Pazifikkriegs teilte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Seoul mit, dass die Regierung verantwortungsvolle Maßnahmen zu jenen Finanzmitteln bekannt geben sollte.

Die Klägergruppe reichte am Mittwoch beim Bezirksgericht Seoul Zentral zum vierten Mal eine Klage gegen die Regierung ein. Sie hatte seit August letzten Jahres dreimal entsprechende Klagen eingereicht, die Zahl der Kläger erreicht 1.386.

Sie verklagten zudem seit 2015 etwa 70 japanische Unternehmen auf eine Entschädigung für die Zwangsarbeit. Daran beteiligen sich rund 600 Personen.

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