Den ersten zwei der dieses Jahr auf Jeju eingereisten jemenitischen Flüchtlinge ist der Flüchtlingsstatus gewährt worden.
Die Einwanderungsbehörde der Provinz Jeju gab am Freitag die Ergebnisse der Prüfung der Asylanträge von 74 Jemeniten bekannt, zu denen eine Entscheidung noch ausstand.
Die Behörde habe beschlossen, im Fall von zwei Jemeniten deren Flüchtlingsstatus anzuerkennen und 50 Jemeniten einen Aufenthalt aus humanitären Gründen zu erlauben. Die Anträge von 22 Personen wurden zurückgewiesen.
Beide anerkannte Flüchtlinge sind Journalisten. Sie hatten kritische Artikel über die Huthi-Rebellen verfasst, diese hatten daraufhin mit einer Entführung und Ermordung gedroht. Daher war davon ausgegangen worden, dass beide Flüchtlinge auch künftig einer großen Gefahr der Verfolgung ausgesetzt sein könnten.
Mit der Entscheidung ist die Prüfung der Asylanträge von 484 Jemeniten, die von Januar bis Mai visafrei nach Jeju eingereist waren, abgeschlossen. Zwei wurden als Flüchtlinge anerkannt, 412 erhielten eine Aufenthaltsgenehmigung aus humanitären Gründen.