Organisationen von Taxifahrern und –unternehmen wollen gegen den Mitfahrdienst des Unternehmens Kakao Mobility hart kämpfen.
Anlass ist der Tod eines Taxifahrers, der sich am Montag aus Protest gegen den Kakao-Mitfahrservice selbst anzündete.
Die Organisationen teilten mit, am Mittwoch vor dem Parlament einen Sitzstreik in Zelten zu starten und einen Traueraltar für den verstorbenen Taxifahrer einzurichten. Um die Regierung zu Maßnahmen aufzufordern, wollen sie am 20. Dezember eine Massenkundgebung veranstalten, an der 100.000 Menschen teilnehmen.
Angesichts des Protests der Taxibranche teilte Kakao Mobility die Position mit, die Verschiebung des für nächsten Montag vorgesehenen Starts des Mitfahrdienstes überprüfen zu können.
Die Leiterin einer Arbeitsgruppe der Regierungspartei über Mitfahrdienst und Taxi, Jun Hyeon-hee, versprach unterdessen Bemühungen, damit noch diese Woche die Taxibranche, Kakao und die zuständigen Ministerien zusammenkommen und eine Einigung erzielen können.