Ein weiteres Opfer der Sexsklaverei durch Japan im Zweiten Weltkrieg ist verstorben.
Das House of Sharing, ein Heim für ehemalige Sexsklavinnen in der Provinz Gyeonggi, teilte mit, dass Kim Sun-ok am Mittwoch als Folge ihres verschlechterten Gesundheitszustands gestorben sei. Sie wurde 97 Jahre alt.
Kim wurde 1940 in ein Frontbordell für japanische Soldaten in der chinesischen Provinz Heilongjiang verschleppt.
Nach der Befreiung Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft siedelte sie sich in China an. Kim erhielt 2005 ihre koreanische Staatsbürgerschaft wieder und kehrte nach Südkorea zurück.
Mit Kims Tod sank die Zahl der noch Lebenden von den bei der südkoreanischen Regierung registrierten Opfern der Sexsklaverei auf 26. Allein in diesem Jahr verstarben sechs Opfer.