Der Anteil der aus multikulturellen Familien stammenden Babys an der Gesamtzahl der Neugeborenen in Südkorea hat letztes Jahr ein Rekordhoch erreicht.
Laut Daten des Statistikamtes wurden letztes Jahr 18.440 Kinder mit multikulturellem Hintergrund geboren.
Ihr Anteil stieg um 0,4 Prozentpunkte im Vorjahresvergleich auf 5,2 Prozent. Das ist der höchste Stand seit der Einführung der entsprechenden Statistiken im Jahr 2008.
Die Anzahl der im vergangenen Jahr gemeldeten multikulturellen Eheschließungen lag bei 21.917 Fällen. Das entspricht einem einprozentigen Zuwachs gegenüber 2016. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Eheschließungen in Südkorea wuchs auf 8,3 Prozent.
Bei 65 Prozent der multikulturellen Ehepaare war die Frau eine Ausländerin. Den größten Anteil daran machten die Vietnamesinnen mit 27,7 Prozent aus, gefolgt von den Chinesinnen mit 25 Prozent.