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Internationales

Japans Regierungspartei will Widerruf der Auflösung von Stiftung für Trostfrauen fordern

Write: 2018-11-23 08:34:02Update: 2018-11-23 10:54:30

Die Regierungspartei in Japan will Südkorea auffordern, die Auflösung einer von Tokio finanzierten Stiftung zur Unterstützung koreanischer Opfer der Sexsklaverei Japans in Kriegszeiten zurückzunehmen.

Die Liberaldemokratische Partei (LDP) habe bei einer Sitzung am Donnerstag eine entsprechende Resolution angenommen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Darin verlange die LDP von der japanischen Regierung, die südkoreanische Regierung zum Widerruf der Auflösung der sogenannten Versöhnungs- und Heilungsstiftung aufzufordern.

In der Resolution erwähnte die Partei das Gerichtsurteil vom Oktober in Südkorea für eine Entschädigung für Zwangsarbeiter unter der japanischen Kolonialherrschaft und einen Besuch koreanischer Abgeordneter auf den Felseninseln Dokdo, auf die Tokio Gebietsanspruch erhebt. Die Partei drücke über die wiederholte Verletzung internationaler Zusagen und die kaum verzeihliche Verletzung des japanischen Territoriums durch Südkorea größten Zorn aus und übe Kritik, hieß es.

LDP will die Resolution bald Außenminister Taro Kono überreichen.

Bei der Sitzung hieß es außerdem, dass der japanische Botschafter in Seoul, Yasumasa Nagamine, vorläufig zurückbeordert werden sollte.

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