Die Lebenserwartung der Südkoreaner wird um 1,4 Jahre steigen, sollte die Ultrafeinstaubbelastung in Südkorea unter den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Grenzwert fallen.
Das ergab ein Bericht des Instituts für Energiepolitik (EPIC) an der Universität Chicago, der am Montag (Ortszeit) veröffentlicht wurde.
Laut der Studie mindert die große Luftverschmutzung die Lebenserwartung. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Bewohner von Neu-Delhi sei wegen der weltweit schlimmsten Luftverschmutzung um etwa zehn Jahre geschrumpft.
Sollte Ultrafeinstaub (PM 2,5, Durchmesser kleiner als 2,5 Mikrometer) gemäß dem WHO-Grenzwert, zurückgehen, werde die Lebenserwartung in Nordkorea um 1,1 Jahre steigen. In Indien und China, die von besonders schwerem Smog betroffen sind, werde die Lebenserwartung jeweils um 4,3 und 2,9 Jahre zunehmen, hieß es.
Ultrafeinstaub hat laut Studien fatale Folgen für die Gesundheit.