Der US-Militärstandort Yongsan in Seoul ist zum ersten Mal seit 114 Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
Das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Transport sowie die Stadt Seoul kündigten am Freitag bei einer Öffnungszeremonie an, ein Bustour-Programm für die bisherige Militärbasis einrichten zu wollen.
Der Militärstandort war seit 1904 für den generellen Zugang von Zivilisten gesperrt. Damals wurde dort ein japanisches Militärkommando während des russisch-japanischen Kriegs eingerichtet.
Im Jahr 2005 hatte Südkorea beschlossen, den Standort in einen Park zu verwandeln, da die US-Soldaten in Yongsan zu einem neuen Stützpunkt in Pyeongtaek verlegt werden sollten.