Eine weiteres Opfer der Sexsklaverei durch Japan im Zweiten Weltkrieg ist verstorben.
Ha Jeom-yeon starb am Mittwoch im Alter von 97 Jahren.
Sie war 1936 bei ihrer Schwester in Osaka zu Besuch, als ein koreanischer Nachbar sie mit in eine Fabrik nahm. Anschließend musste sie als Sexsklavin für japanische Soldaten in Taiwan, Hongkong, China und Indonesien dienen.
Sie konnte 1946, ein Jahr nach Kriegsende, heimkehren. Seit 2016 lebte sie im House of Sharing, einem Pflegeheim in der Gyeonggi-Provinz für ehemalige Sexsklavinnen.
Von den 240 Frauen, die sich offiziell als Opfer eintragen ließen, leben nach Has Tod noch 27.