Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR), Filippo Grandi, hat die Erteilung der humanitären Aufenthaltserlaubnis für jemenitische Flüchtlinge in Südkorea positiv bewertet.
Die entsprechende Äußerung machte Grandi in einem Interview mit KBS am Mittwoch in Seoul. Die südkoreanische Regierung hatte 362 jemenitischen Flüchtlingen, die dieses Jahr auf die Insel Jeju gekommen waren, eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen gewährt.
Die südkoreanische Regierung habe damit die Notwendigkeit eines internationalen Schutzes anerkannt. Es sei ein sehr wichtiger Schritt für den Schutz, obwohl den Jemeniten kein Flüchtlingsstatus eingeräumt worden sei, sagte der Flüchtlingskommissar.
Keiner von den Jemeniten sollte nach Jemen zwangsweise zurückgeführt werden und Gefahren ausgesetzt sein, betonte er.
Der UNHCR-Chef war am Dienstag zu einem zweitägigen Besuch in Südkorea eingetroffen.