Nach Worten eines UN-Experten tritt die Menschenrechtssituation in Nordkorea trotz vieler Veränderungen auf der koreanischen Halbinsel in den letzten zwölf Monaten auf der Stelle.
Die entsprechende Äußerung machte Tomas Ojea Quintana, der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in Nordkorea, auf einer Pressekonferenz am Dienstag (Ortszeit) in New York.
Laut nordkoreanischen Flüchtlingen hätten arme Einwohner in Nordkorea kein Geld für Nahrungsmittel oder eine Behandlung im Krankenhaus.
Nordkorea betrachte es als politische Einmischung, wenn die internationale Gemeinschaft die Menschenrechtsfrage thematisiere. Jedoch werde Frieden geschaffen, wenn eine grundlegende Freiheit und Menschenrechte gewährleistet würden, betonte er.
Quintana legte der UN-Generalversammlung seinen Bericht über die Menschenrechtslage in Nordkorea vor. Die EU und Japan erarbeiten auf dessen Grundlage einen Entwurf für eine neue Menschenrechtsresolution zu Nordkorea. Der Entwurf wird Mitte November im Dritten Ausschuss der UN-Generalversammlung zur Abstimmung gebracht.