Der Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, John Bolton, ist am Montag in Russland mit dem Sekretär des Sicherheitsrats und dem Außenminister zusammengekommen.
Nach ihrem Treffen am Montag teilte ein Sprecher des russischen Sicherheitsrats mit, dass beide Seiten über die Verlängerung des neuen Vertrags zur Verringerung strategischer Waffen um fünf Jahre diskutiert hätten.
Der sogenannte New-START-Vertrag wurde im Jahr 2010 zwischen den USA und Russland unterzeichnet und sieht vor, dass beide Länder bis 2021 die Zahl ihrer Atomsprengköpfe auf je 1.550 reduzieren. Der Vertrag läuft im Jahr 2021 aus.
Russland sprach sich zudem gegen die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Aufkündigung des Washingtoner Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) aus.
Diesbezüglich sagte Bolton in einem Interview mit einem Radiosender, dass die Position der USA zur Verlängerung des New-START-Vertrags noch nicht festgelegt worden sei. Über den Austritt aus dem INF-Vertrag werde Washington mit den beteiligten Ländern weiter diskutieren.
Zugleich hieß es, dass die USA niemals einen nuklearen Angriff gegen Nordkorea erwogen hätten.