Ein sri-lankischer Verdächtiger im jüngsten Brand- und Explosionsfall eines Ölspeichers in Goyang ist am Mittwoch freigelassen worden.
Der Mann in seinen Zwanzigern war wegen des Verdachts festgenommen worden, das Feuer am Sonntag ausgelöst zu haben. Er hatte in der Umgebung eine Kong-Ming-Laterne aufsteigen lassen, die später anscheinend auf den Rasen neben dem Ölspeicher landete und dort Flammen entfachte.
Die Staatsanwaltschaft lehnte den von der Polizei beantragten Haftbefehl gegen den Verdächtigen ab. Die Polizei beantragte nach zusätzlichen Ermittlungen erneut einen Haftbefehl, die Staatsanwaltschaft beschloss jedoch wieder, keinen Haftbefehl beim Gericht zu beantragen.
Sie begründete ihre Ablehnung des Haftbefehls damit, dass der Verdacht wegen schwerer Brandstiftung ihrer Meinung nach kaum erhoben werden könne. Der Verdacht gilt, wenn ein großer Schaden entstand und eine vorsätzliche Handlung vorliegt.
Die Polizei verhängte demnach ein Ausreiseverbot für den sri-lankischen Staatsbürger. Sie beschloss, das zuständige Ermittlungsteam aufzustocken, um den Verdacht in dem Fall intensiv zu untersuchen.