Die Olympischen und Paralymischen Winterspiele 2018 in PyeongChang haben einen großen Überschuss verzeichnet.
Der Chef des Organisationskomitees Lee Hee-bum gab bei der 133. Versammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Montag (Ortszeit) in Buenos Aires den Abschlussbericht über die Bilanz der Spiele in PyeongChang, Finanzfragen und weitere Angelegenheiten.
Er betonte, dass dank der Unterstützung des IOC und der südkoreanischen Regierung, der Spenden, der Sponsorunternehmen und der effektiven Ausgaben bisher ein Überschuss von mindestens 55 Millionen Dollar erzielt worden sei.
Das Organisationskomitee habe die Sorgen zerstreut, dass ein Defizit von 266 Millionen Dollar verbucht werde, sagte er.
Lee stellte in Aussicht, mit dem Überschuss eine Stiftung zum Gedenken an die Olympiade in PyeongChang zu gründen, um den Sport zu fördern und weiter zu entwickeln. Derzeit seien Diskussionen zwischen der Regierung, der Provinz Gangwon und dem Organisationskomitee in Gang.
IOC-Chef Thomas Bach sagte, er gratuliere dem Organisationskomitee, die Olympischen Spiele in jeder Hinsicht sehr erfolgreich ausgetragen zu haben. Das IOC erkenne diesen Verdienst an und wolle seinen Anteil am Überschuss PyeongChang spenden.