Das Bildungsministerium will das angekündigte Verbot des vorschulischen Englischunterrichts in Kindergärten aufgeben.
Der Schritt wurde im vergangenen Dezember angekündigt und entfachte einen Streit.
Das Ressort teilte am Donnerstag mit, ab dem kommdenen Jahr den Englischunterricht als Nachschulprogramm zu erlauben. Dabei solle das Spiel im Vordergrund stehen.
Die neue Bildungsministerin Yoo Eun-hae begründete am Donnerstag vor dem Parlament die Entscheidung mit der Besorgnis vieler Eltern, dass das Verbot des Englischunterrichts in Kindergärten den privaten Nachhilfeunterricht weiter fördern würde.
Gemäß der Entscheidung werden die Bildungsämter der provinzfreien Städte und der Provinzen detailierte Kriterien für außerschulische Programme in Kindergärten ausarbeiten.
Unterdessen wird erwogen, den seit März verbotenen nachschulischen Englischunterricht für Grundschüler der ersten und zweiten Klasse wieder zu erlauben. Laut einem Beamten des Bildungsministeriums wird bald der Stand von nachschulischen Programmen in der ersten und zweiten Grundschulklasse untersucht und eine umfassende Überprüfung durchgeführt.