Laut dem Ergebnis einer Umfrage lehnen 95 Prozent der Grundschullehrer eine Verlängerung der Unterrichtszeit für die unteren Klassen ab.
Die Gewerkschaft der Koreanischen Lehrer und Erziehungsbeschäftigten gab am Donnerstag das Ergebnis einer Umfrage bei jeweils rund 5.000 Schülern und Lehrern an Grundschulen landesweit bekannt.
Demnach lehnen 71 Prozent der Dritt- und Viertklässler längere Unterrichtstage ab. Unter den Lehrern war die Ablehnung mit 95 Prozent noch stärker.
Die Präsidiale Kommission für alternde Gesellschaft und Bevölkerungspolitik hatte im letzten Monat vorgeschlagen, dass die Schüler der ersten bis vierten Klasse nicht wie zurzeit bis 13 oder 14 Uhr Unterricht haben, sondern bis 15 Uhr. Damit sollten Familien entlastet werden, in denen beide Elternteile arbeiten.
Die Umfrage wurde zwischen dem 11. und 20. September durchgeführt. Das Konfidenzniveau wird mit 95 Prozent angegeben, die Fehlerrate mit plus/minus 1,4 Prozentpunkten.