Der designierte Kommandeur der US-Streitkräfte in Südkorea (USFK), Robert Abrams, hat betont, dass alle Aktivitäten innerhalb der demilitarisierten Zone (DMZ) der Zuständigkeit des UN-Kommandos unterliegen.
Die entsprechende Äußerung machte der General bei einer Anhörung im Streitkräfteausschuss des Senats hinsichtlich der Reduzierung der Zahl der Wachposten in der DMZ. Das sei ein Teil der jüngst geführten Diskussionen zwischen Süd- und Nordkorea, sagte er.
Seine Äußerung erfolgte, nachdem Süd- und Nordkorea letzte Woche vereinbart hatten, mehrere Wachposten in der DMZ zu schließen.
Der USFK-Kommandeur leitet auch das UN-Kommando und das gemeinsame Kommando der südkoreanischen und der US-Streitkräfte.
Abrams fügte hinzu, ein Friedensvertrag zwischen Süd- und Nordkorea sei eine Vereinbarung zwischen beiden Ländern und stehe in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Waffenstillstandsabkommen.
Die Entscheidung, gemeinsame Militärübungen Südkoreas und der USA auszusetzen, bezeichnete er als vorsichtiges Wagnis, das im Prozess zur Veränderung der Beziehungen mit Nordkorea unternommen wurde. Dies habe eine Verschlechterung der Verteidigungsbereitschaft der Streitkräfte verursacht.
Er betonte, dass der Abzug der US-Truppen aus Korea eine gewichtige strategische Gefahr hervorrufen könnte. Zugleich sprach er angesichts der aktuellen Situation auf der koreanischen Halbinsel von einem Gefühl der „Détente“, nämlich Entspannung.