Das US-Finanzministerium hat erneut eine Warnung vor Finanzgeschäften mit Nordkorea ausgegeben.
Das berichtete der US-Auslandsdienst Voice of America (VOA) am Montag. Das Finanzministerium hatte bereits im Februar eine solche Warnung veröffentlicht.
In einer Mitteilung des Büros Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) vom 21. September hieß es demnach, dass die Arbeitsgruppe für finanzielle Maßnahmen gegen Geldwäsche, FATF, ihre Mitgliedsländer aufgefordert habe, Maßnahmen gegen Nordkorea zu ergreifen. Ziel sei es, das internationale Finanzsystem vor den Risikofaktoren der Geldwäsche und der Weitergabe von Finanzmitteln für Terrorakte zu schützen.
In der Warnung steht auch, dass den nordkoreanischen Finanzinstituten der Zugang zu Konten in den USA nicht erlaubt sowie die Einrichtung und Führung neuer Konten verboten sei.
Die FATF hatte bei ihrer Sitzung im Juni Nordkorea weiterhin als ein Land eingestuft, bei dem Gegenmaßnahmen erforderlich seien. Die Arbeitsgruppe hat 35 Mitgliedsländer der OECD und zwei internationale Organisationen als Mitglieder.