Auf einer Baustelle für Apartmenthäuser in Daegu sind über 830 rote Feuerameisen entdeckt worden.
Dazu zählt auch eine Ameisenkönigin, daher steigt die Gefahr einer Verbreitung.
Es ist das erste Mal in Südkorea, dass rote Feuerameisen im Binnenland gesichtet wurden. Zuvor waren sie seit September letzten Jahres an den Häfen von Incheon, Pyeongtaek und Busan aufgetaucht.
Die zuständige Quarantänebehörde geht davon aus, dass rote Feuerameisen durch Steine für den Landschaftsbau aus China nach Südkorea gelangt seien. Diese wurden Anfang September zum Hafen von Busan transportiert.
Die Behörde will angesichts einer eventuellen Ausbreitung die Umgebung im Umkreis von zwei Kilometern des Fundortes vorsorglich kontrollieren. Der Container, mit dem die Steine befördert wurden, wird zurückverfolgt und desinifiziert.