Die türkischen Behörden haben einen Südkoreaner bei einem versuchten illegalen Grenzübertritt nach Syrien festgenommen und abgeschoben.
Laut einer Quelle in der Türkei versuchte ein in Instanbul lebender Südkoreaner in seinen Vierzigern am 16. August in der Provinz Hatay, die Grenze zu Syrien zu überqueren. Er sei von der türkischen Polizei festgenommen worden.
Die südkoreanische Botschaft in Ankara sei von den türkischen Behörden über die Festnahme des Koreaners informiert worden. Die Botschaft habe ihm konsularische Unterstützung angeboten, dieser habe jedoch die Hilfe verweigert, hieß es.
Es ist unklar, warum der Koreaner nach Syrien reisen wollte. Die türkische Polizei stellte bei der Vernehmung fest, dass er nicht beabsichtigt habe, sich einer Terrororganisation anzuschließen. Früher hatte sich ein junger Südkoreaner über die Türkei der Terrorgruppe IS angeschlossen.