Die Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrats haben im Zusammenhang mit dem neuen innerkoreanischen Spitzentreffen Erwartungen für substanzielle Schritte Nordkoreas für eine Denuklearisierung gezeigt.
Bei einer auf Forderung der USA einberufenen Dringlichkeitssitzung am Montag (Ortszeit) betonten die Mitglieder, dass mittels der strikten Umsetzung der Sanktionen gegen Nordkorea beim innerkoreanischen Gipfel in Pjöngjang wesentliche Maßnahmen zur Denuklearisierung erzielt werden sollten.
Der chinesische UN-Botschafter Ma Zhaoxu sagte, dass die Situation auf der koreanischen Halbinsel sich positiv verändere. China unterstütze den direkten Dialog zwischen Nordkorea und den USA und vertrete die Position, dass auch Süd- und Nordkorea ständige Gespräche aufrechterhalten sollten.
Die britische Botschafterin Karen Pierce äußerte, sie begrüße den Besuch von Präsident Moon Jae-in in Pjöngjang. Sie hoffe, dass der Besuch zu entschlossenen Schritten Nordkoreas zur Denuklearisierung führe.
Der Botschafter des Vorsitzlandes Niederlande, Karel van Oosterom, sagte, man hoffe, dass beim neuen innerkoreanischen Gipfel und einem eventuellen zweiten USA-Nordkorea-Gipfel zusätzliche Maßnahmen zur Denuklearisierung getroffen würden.
Der schwedische Botschafter Olof Skoog äußerte, der Sicherheitsrat müsse bei der Umsetzung der Sanktionsresolutionen gegen Nordkorea zusammenhalten. Zugleich müsse man diplomatische Bemühungen und den Dialog fortsetzen, um eine friedliche Lösung zu finden.