Das kuwaitische Gesundheitsministerium ist zu dem vorläufigen Schluss gekommen, dass ein südkoreanischer Mers-Patient sich nicht in Kuwait mit dem Erreger des Nahost-Atemwegssyndroms infiziert habe.
Nach staatlichen Medienberichten in Kuwait sind die Mers-Tests bei allen Personen, die mit dem Südkoreaner während seines Aufenthalts dort in Kontakt gewesen seien, negativ ausgefallen.
Das kuwaitische Gesundheitsministerium habe die Weltgesundheitsorganiation (WHO) um die Entsendung von Fachleuten gebeten, um die Glaubwürdigkeit der Testergebnisse sicherzustellen. In Kuwait ist seit zwei Jahren kein Mers-Infektionsfall mehr gemeldet worden.
Ein 61-jähriger Südkoreaner wurde am vergangenen Samstag nach seiner Rückkehr von einer Geschäftsreise nach Kuwait vom 16. August bis zum 6. September als Mers-Patient diagnostiziert.
Unterdessen teilte die WHO mit, dass sie zur Vorbeugung der erneuten Mers-Ausbreitung mit Südkorea, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emirate zusammenarbeite.