Die Regierung will Einwegbecher und Strohhalme in Cafés binnen zehn Jahren vollständig verbieten.
Auch sollen große Supermärkte und Lieferdienste gesetzlich dazu verpflichtet werden, die übermäßige Verpackung von Waren zu vermeiden.
Das geht aus dem von der Regierung verabschiedeten "1. Grundlagenplan für Recycling" hervor.
Demnach soll in allen Phasen, Produktion, Verbrauch und Recycling, die Müllmenge reduziert werden.
Auf Einwegprodukte, die sich leicht ersetzen lassen, soll sofort verzichtet werden. Anschließend wird die Verwendung von Einwegprodukten stufenweise reduziert und ab 2027 vollständig verboten.
Darüber hinaus soll im Zusammenhang mit der Entsorgung von Essensresten die Nutzung der RFID-Technik ausgeweitet werden, da deren Wirksamkeit nachgewiesen sei.
Die Technik soll bis 2022 in allen Apartmenthäusern eingeführt werden und bis 2027 auch für Einzelhäuser und kleine Restaurants verpflichtend sein.