Die 18. Asienspiele in Jakarta-Palembang sind am Sonntag mit einer Schlussfeier zu Ende gegangen.
Im Rahmen der Schlussfeier im Gelora Bung Karno Hauptstadion in Jakarta wurden die Vielfalt Indonesiens und sein Kulturerbe in den Vordergrund gerückt.
Die Sportler aus Süd- und Nordkorea marschierten so wie bei der Eröffnungsfeier hinter der Einheitsflagge mit dem stilisierten Umriss der koreanischen Halbinsel ins Stadion ein. Getragen wurde die Flagge vom südkoreanischen Tischtennisspieler Suh Hyo-won und dem nordkoreanischen Tischtennisspieler Choe Il.
Rund 11.000 Athleten aus 45 Staaten hatten während der 16 Wettkampftage um insgesamt 465 Goldmedaillen in 40 Sportarten konkurriert.
Südkorea wurde Dritter der Gesamtwertung. Südkoreanische Sportler gewannen 49 Goldmedaillen, 58 Mal Silber und 70 Mal Bronze. China wurde Erster der Gesamtwertung, dahinter folgt Japan. Gastgeber Indonesien belegt Platz vier.
Die nächsten Asienspiele finden 2022 im chinesischen Hangzhou statt.