Ein Denkmal für die Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee in San Francisco ist jüngst beschädigt worden.
Ein Teil des Denkmals, eine Statue, die das verstorbene koreanische Opfer Kim Hak-soon abbildet, wurde etwa vor zwei Wochen grün und weiß angestrichen. Die Pupillen wurden weiß angemalt. Kim war das erste koreanische Opfer der Sexsklaverei, das über die Erfahrung als Trostfrau berichtete.
Die Kunstkommission von San Francisco, die das Denkmal betreut, restaurierte die Statue am Montag (Ortszeit).
Es konnte bisher nicht festgestellt werden, wer die Statue beschädigte. Die Stiftung für die Errichtung des Denkmals vermutete dies als zerstörerische und vorsätzliche Tat von Menschen, die den Zweck des Denkmals leugnen.
Das Denkmal in der US-Stadt wurde im vergangenen September errichtet und stellt drei Mädchen, die Hand in Hand in einem Kreis stehen, und Kim, die ihnen zusieht, dar.