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Internationales

UN-Organ fordert von Japan dauerhafte Lösung für Frage der Sexsklaverei

Write: 2018-08-31 08:19:51Update: 2018-08-31 11:23:57

UN-Organ fordert von Japan dauerhafte Lösung für Frage der Sexsklaverei

Photo : YONHAP News

Ein UN-Komitee für die Beseitigung von Diskriminierung hat Japan aufgefordert, in der Frage der Sexsklaverei durch die japanische Armee im Zweiten Weltkrieg eine opferorientierte Herangehensweise zu übernehmen und eine dauerhafte Lösung zu gewährleisten.

Der UN-Ausschuss für die Beseitigung der Rassendiskriminierung (CERD) veröffentlichte am Donnerstag einen Bericht über die japanische Regierung. Das Komitee diskutierte am 16. und 17. August über Angelegenheiten, die Japan betreffen.

Der Ausschuss schrieb, die Bemühungen der japanischen Regierung, sich mit der Frage der sogenannten Trostfrauen zu befassen, hätten keine vollständig opferzentrierte Herangehensweise umfasst. In der 2015 erzielten Einigung zwischen Seoul und Tokio über die Angelegenheit seien die Meinungen der Opfer nicht ausreichend berücksichtigt worden. In der Einigung sei keine eindeutige Verantwortung Japans für die an diesen Frauen begangenen Menschenrechtsverletzungen benannt worden.

Das Komitee riet der japanischen Reigerung, vollständig opferzentriert vorzugehen, eine dauerhafte Lösung zu gewährleisten und ihre Verantwortung für Menschenrechtsverstöße zu akzeptieren.

Im Zuge der erstmals seit vier Jahren erfolgten Diskussion über Japan hatte der Ausschuss die japanische Regierung zur Entschuldigung und Entschädigung aufgefordert.

Das UN-Komitee überprüft regelmäßig den Stand der Umsetzung des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung durch seine Vertragsstaaten und rät ihnen zu erforderlichen Maßnahmen.

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