Das Transportministerium will mögliche weitere Ursachen für die Brandfälle von BMW-Autos in letzter Zeit klären.
Das sagte der Zweite Vizetransportminister Kim Jeong-ryeol am Dienstag bei einer öffentlichen Anhörung im Parlament über Ursachen der BMW-Brandfälle und Maßnahmen. Die Anhörung wurde vom parlamentarischen Ausschuss für Land und Transport veranstaltet.
Das Transportministerium wolle seine Untersuchung nicht auf das Abgasrückführungsmodul begrenzen, sondern auch andere mögliche Ursachen untersuchen. Das Ressort wolle die Untersuchung noch binnen Jahresfrist abschließen, hieß es. BMW hatte mitgeteilt, dass die jüngsten Brandfälle auf Mängel der AGR zurückzuführen seien.
Das Ressort werde eine präzise Untersuchung und Tests mit Autos unternehmen, um weitere Ersatzteile wie Bypass-Ventil und die Software auf mögliche Mängel zu prüfen, hieß es.
Bei der Anhörung fragten Abgeordnete, ob es andere Mängel neben der AGR geben könnte. Abgeordnete wiesen auf den von KBS berichteten Verdacht auf ein mangelhaftes Bypass-Ventil und den Verdacht auf Software-Manipulation hin.
Der Ausschuss für Land und Transport will anlässlich der Anhörung die Einführung des Strafschadenersatzes anstreben und diskutieren, ob eine weitere Anhörung während der regulären Sitzungsperiode stattfinden sollte.