Ein wegen einer Affäre um Online-Medienmanipulation eingesetztes Sonderermittlerteam hat dem Gouverneur der Provinz Süd-Gyeongsang Kim Kyoung-soo die Verwicklung in den Fall vorgeworfen.
Das vom unabhängigen Sonderstaatsanwalt Huh Ik-bum geleitete Team schloss seine Ermittlungen zu dem sogenannten Druking-Fall ab und gab am Montag die Ergebnisse bekannt.
Das Team teilte mit, dass die Gruppe um den als Druking bekannten Blogger angesichts einer möglichen Vorziehung der Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr Bemerkungen zu Nachrichten im Internet organisiert manipuliert habe. Die Ermittler gingen davon aus, dass diese Aktivitäten auf Anweisung von Gouverneur Kim, damals Abgeordneter der Minjoo-Partei Koreas, erfolgt seien.
Das Team habe jedoch keinen objektiven Bewis für den Verdacht finden können, dass Kim Druking eine Million Won (900 Dollar) gegeben habe, hieß es. Die Behauptung, dass die Gattin des Präsidenten, Kim Jung-sook, über illegale Aktivitäten der Gruppe um Druking Bescheid gewusst hätte, stellte sich als falsch heraus.
Das Team klagte neun Verwickelte einschließlich Druking an.