Internationales
US-Zeitung: Pompeo nicht aufrichtig hinsichtlich Verhandlungen über Nordkoreas Atomprogramm
Write: 2018-08-27 14:09:31 / Update: 2018-08-27 16:33:43
Die US-Zeitung „Washington Post“ hat US-Außenminister Mike Pompeo vorgeworfen, die Situation nach dem US-Nordkorea-Gipfel so darzustellen, als ob es Fortschritte gebe.
Pompeo sei nicht offen zu den US-Bürgern, schrieb die Zeitung in einem Kommentar am Sonntag (Ortszeit). Er gebe sich überzeugt, dass die „hervorragende“ Strategie von Präsident Donald Trump seit dem Spitzentreffen in Singapur funktionierte.
Das Treffen in Singapur habe Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un einen enormen Werbeeffekt ermöglicht, gemeinsame Militärübungen Südkoreas und der USA seien abgesagt worden. Pompeo behaupte trotzdem, dass Washington keine Zugeständnisse gemacht habe. Er sage, dass die Sanktionen gegen Nordkorea immer noch effektiv seien. Er übersehe jedoch die Erweiterung der Unterstützung Chinas für Nordkorea, schrieb die Zeitung weiter.
Pompeo habe zudem nach seinem Nordkorea-Besuch Anzeichen unterschätzt, dass Nordkorea sein Verhalten keinesfalls geändert habe, hieß es weiter.
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