Diplomaten Südkoreas und der USA haben am Samstag in Seoul ihre ersten offiziellen Gespräche über die "Indo-Pazifik-Initiative" der USA geführt.
Die USA waren dabei nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums unter anderem vom Abteilungsleiter für Ostasien-Pazifik im Außenministerium Walter Douglas vertreten.
Südkorea habe dabei seine "Neue-Südpolitik" und die USA ihre Strategie für die Indien-Pazifik-Region erörtert.
Die Indo-Pazifik-Initiative ist ein Projekt der Trump-Regierung, um auf Initiative von den USA, Japan, Indien und Australien gemeinsame wirtschaftliche Nutzeffekte in dieser Region zu fördern. Die Initiative steht offenbar im Gegensatz zum chinesischen Projekt der "Neuen-Seidenstraße".
Diplomatische Beobachter in Seoul richten die Aufmerksamkeit darauf, inwieweit sich die südkoreanische Regierung bei der Diskussion über die US-Indopazifik-Strategie beteiligen wird.