Ein Berufungsgericht in Seoul hat die frühere Präsidentin Park Geun-hye wegen der Korruptionsvorwürfe zu 25 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 20 Milliarden Won verurteilt.
Die Strafe fiel höher aus als in dem Urteil in erster Instanz, das auf 24 Jahre Haft und 18 Milliarden Won Strafgeld lautete.
Das Richtergremium erkannte an, dass es eine implizite Bitte der Unternehmensgruppe Samsung in Bezug auf die Übernahme der Kontrolle über das Konglomerat durch den Samsung-Erben Lee Jae-yong gegeben hatte. Dies war in der Vorinstanz nicht anerkannt worden.
Demnach wurden die Zahlungen von Samsung für ein von Choi Soon-sil, Parks enge Vertraute, kontrolliertes Förderzentrum für Wintersportler und zur Unterstützung von Chung Yoo-ra, Chois Tochter und eine Dressurreiterin, als Bestechungsgelder anerkannt.