Der in Libyen entführte Südkoreaner soll bei guter Gesundheit sein.
Das sagte ein Sondergesandter, der sich zurzeit vor Ort um die Freilassung des Landsmanns bemüht. Die Rolle übernimmt der Botschafter in Kasachstan Baik Joo-hyeon. Die Informationen über den Gesundheitszustand des Entführten erhielt der Diplomat von der libyschen Regierung.
Offenbar handele es sich bei den Kidnappern nicht um Mitglieder einer terroristischen Vereinigung. Diese hätten noch keine konkrete Bedingung für die Freilassung genannt.
Die libysche Regierung arbeite laut dem Sondergesandten unermüdlich an der Freilassung des Südkoreaners und hoffe auf eine baldige Lösung.
Ein Südkoreaner und drei Philippiner wurden am 6. Juli von Milizen von einer Baustelle für ein Wasser-Projekt entführt.