Ein Forschungszentrum zur Sexsklaverei durch Japan öffnet morgen.
Wie das Ministerium für Gleichstellung und Familie mitteilte, werde die Einrichtung unter dem Dach des Koreanischen Instituts für die Menschenrechte der Frau Projekte unterstützen und Dokumente sicherstellen und übersetzen.
Das Zentrum wird außerdem mündliche Aussagen von Opfern in andere Sprachen übersetzen, damit die persönlichen Schilderungen an ausländischen Schulen im Unterricht verwendet werden können. Auch Veröffentlichungen auf Koreanisch und Englisch in Magazinen sowie die Veranstaltung von wissenschaftlichen Diskussionsrunden sind geplant.
Japans Streitkräfte hatten zur Zeit des Zweiten Weltkriegs mehrere hunderttausend Frauen aus besetzten Gebieten für die Arbeit in Frontbordellen verschleppt.