Infolge der Hitzewelle haben Regierung und Regierungspartei sowie das Präsidialamt beschlossen, die Stromgebühren für Haushalte im Juli und August vorübergehend zu senken.
Demnach wird die Obergrenze der zweiten Stufe des progressiven Gebührensystems von derzeit 400 kWh im Monat auf 500 kWh gelockert. Damit sollen die Haushalte angesichts der Nutzung von Klimaanlagen wegen der großen Hitze im Durchschnitt um 19,5 Prozent entlastet werden.
Die Zuschläge für bedürftige Schichten sollen vorübergehend um 30 Prozent erhöht werden.
Von den Maßnahmen sind auch Haushalte mit Kindern im Alter von unter drei Jahren betroffen.
Zur Senkung der Stromgebühren wird die Regierung voraussichtlich rund 300 Milliarden Won (266 Millionen Dollar) ausgeben.
Die von der Bevölkerung geforderte ständige Senkung des Strompreises für Haushalte soll mittel- und längerfristig überprüft werden.