Privatorganisationen Süd- und Nordkoreas sowie Japans wollen kooperieren, um die Rückführung von Gebeinen von zur Kolonialzeit nach Japan verschleppten koreanischen Zwangsarbeitern zu verwirklichen.
Hierfür bildeten die drei Parteien ein gemeinsames Organ.
Während der japanischen Kolonialzeit wurden über 7,8 Millionen Koreaner zwangsmobilisiert und nach Japan verschleppt. Etwa 80.000 Zwangsrekrutierte verstarben dort. Von den geborgenen sterblichen Überresten von 13.000 Koreanern wurden die Gebeine von rund 10.000 Personen heimgebracht. Die Gebeine von 2.700 Koreanern werden noch in Japan aufbewahrt.
Die Gruppe will die gefundenen Gebeine heimbringen. Außerdem wird nach den Gebeinen von 67.000 Todesopfern gesucht, deren Verbleib unbekannt ist.